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27. September 2010

"vollkommen korrupte, antidemokratische und diktatorische Scheindemokratie"

So klingt ein Kommentar zu diesem Artikel: Pharmalobby diktiert Gesetzesänderung Nummer vier

Langsam fragt man sich schon, in welchem Land man eigentlich lebt? Hat das Konjunkturpaket Schweinegrippenimpfung nicht schon genug Geld in die Kassen der Pharmaindustrie gespült? Die WHO hat vorher extra die Kriterien für eine Pandemie der Stufe 6 gesenkt.

Anfang des Jahres wurde der kritische ehemalige IQWiG-Chef Peter Sawicki entfernt, da er der Pharma-Lobby zu kritisch war. Er vertritt die evidenzbasierten Medizin. Philipp Rösler hat ihn nach dem Ablauf seines Vertrages nicht erneut bestätigt.

Nun ist jedes Medikament, welches eine Zulassung erhalten hat als nützlich zu bewerten, es sei denn, es wird das Gegenteil bewiesen. Bisher war die These genau anders herum, die Nützlichkeit (Wirksamkeit im Verhältnis zu den Nebenwirkungen) mußte nachgewiesen werden, ansonsten gab es keine Empfehlung und somit auch kein Geld der Krankenkassen.

Der Patient ist hier mal wieder der Dumme!!

22. Oktober 2009

Heilung unerwünscht

Nachdem DasErste eine Dokumentation ausgestrahlt hat und das Thema auch bei Hart aber Fair angerissen wurde, veröffentlichte nun auch der Spiegel einen Artikel über eine einfache Salbe die scheinbar wirksam war aber keinen Vermarkter fand.

Jeder kennt den Spot: Die forschenden Pharma-Unternehmen. Wenn man diese Geschichte aus einiger Entfernung betrachtet, so lässt sich ein fader Beigeschmack nicht verleugnen. Es ist eben doch profitabler zu therapieren als zu heilen.

Wobei es hier nicht um eine Heilung geht, sondern um eine einfachere und günstigere Symptombehandlung mit weniger Nebenwirkungen für den Patienten. Unterm Strich muss die Kasse stimmen, ob es dem Patienten am Ende hilft, das spiegelt sich nicht in der Bilanz wieder.